Muss man sich Sorgen machen, wenn Klausurflüchtige in der Schule ganz offiziell gegen einen FC Attestpflicht antreten und dabei auch noch gewinnen? – Nein, alles in bester Ordnung: Die RFS begeht ihren SMV-Sporttag 2026.
Achtzehn Teams messen sich an diesem letzten Montag des Schuljahres im Völkerball miteinander, darunter so illustre Titelanwärter wie Die Bewegungsmelder, der FC Fehlzeiten oder Mikic’s Handyjunkies. Die Vorrunde des Turniers wird am Vormittag auf sechs Feldern in der Turnhalle ausgetragen, wobei die Teams in vier Gruppen aufeinandertreffen. Quer durch die Schularten spielen alle Klassen mit, die an diesem Tag Unterricht hätten, und auch ein Lehrerteam (beiderlei Geschlechts!) hat sich zusammengefunden. (Wie wäre es nächstes Mal mit Team Tafel?) Viel Begeisterung und Leidenschaft sind spürbar: man feuert sich an, für gute Würfe gibt es High Five, manche Ausweichbewegungen vor extrem scharf geworfenen Bällen erreichen akrobatische Qualitäten und der Geräuschpegel mindestens das Niveau eines Vuvuzelaorchesters im Fußballstadion.
Gegen Mittag beginnt die K.-o.-Runde. Bis zum Viertelfinale hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer noch Hoffnungen auf einen vorderen Tabellenplatz gemacht, werden jetzt aber durch Triple T vom Feld gefegt. Aus dem kleinen Finale gehen die Flamingos als Dritte hervor. Das dramatische Endspiel kann der FC Jobcenter für sich entscheiden. Dispo United landet auf Platz zwei.
Bis zur Siegerehrung und Preisverleihung dauert es ein paar Minuten. Unten auf dem Feld mischen sich die Teams, man steht beieinander, lobt und fachsimpelt, ein paar Unentwegte lochen Basketbälle ein, während das Publikum in den Logen geduldig auf seinen Applauseinsatz wartet und Fotos macht. Schließlich regnen Ruhm und Ehre auf die Siegerteams und es gibt Süßigkeiten sowie Klassengutscheine für Eis und Pizza.
Was für ein beschwingter Aufbruch in die Sommerferien! Danke für diesen gelungenen Tag der Gemeinschaft: den Verbindungslehrern Bilal Chaudhry und Dejan Mikic, der SMV sowie der Fachschaft Sport unter Federführung von Colin Ludwig.








