RFS-Schulolympiade: Sportliche Gemeinschaft am Schuljahresende

Es ist eine Binsenweisheit, dass es angeblich kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Bekleidung gibt. Am Schulsporttag der RFS in diesem Jahr galt sie wohl eher nicht: Seit dem frühen Morgen veränderte der Regen bestenfalls seine Intensität, ans Aufhören dachte er offenkundig nicht. Das SMV-Organisationsteam erinnerte sich angesichts dessen an die andere Redensart, dass man die Feste feiern solle, wie sie fallen, und verlegte das schulische Großereignis kurzerhand ins Trockene. In den Turnhallen, im Foyer und am überdachten Osteingang der RFS traten dreiundzwanzig Klassen verschiedener Schularten und ein Lehrerteam zum Wettstreit an. Zwölf Spielstationen, jeweils betreut von SMV-Schülerinnen und -Schülern, forderten jedes Team heraus, Geschick, Körperkraft, Denkvermögen und Teamgeist zu beweisen. Dies geschah in so illustren Disziplinen wie ‚Rutschparty‘ (Bewegen einer Hochsprungmatte durch gemeinsames Springen und Rutschen), ‚Wasser Pong‘ (Eintopfen möglichst vieler Tischtennisbälle in entfernt stehende Wasserbecher) oder ‚Mathletics‘ (gleichzeitiges Turnen und Lösen mathematischer Aufgaben auf Zeit). Für die Stationen waren jeweils ca. fünfzehn Minuten eingeplant, bevor es an der nächsten im direkten Vergleich gegen ein anderes Team weiterging. Der Sieger bekam jeweils einen Stempel auf seinen Laufzettel und konnte sich mit diesen Punkten für die Finalrunde qualifizieren, die im Völkerball ausgetragen wurde. Dabei belegte die Klasse W1SP2 den zweiten Platz und gewann einen Klassengutschein für eine Eisdiele. Die Klasse WG12/2 konnte sich als Gesamtsieger über einen Gutschein für eine Pizzalieferung freuen. Ein Sonderpreis ging zudem an die Klasse WG11/4: Als „Oehmis“ ließen sie ihren Klassenlehrer mit einem Porträt auf schwarzen T-Shirts hochleben und wurden für das beste Gruppenoutfit mit einem Korb voll süßer Leckereien belohnt.

Ein großer Dank gebührt der SMV um Bilal Chaudhry und Marina Ehrenreich mit den Helferinnen und Helfern an den Stationen, der Jahrgangsstufe 1 für das Catering und natürlich allen, die sich an diesem Tag mit Herzblut und Gemeinschaftssinn engagiert haben! Dabeisein ist alles. Vielleicht gibt es mit dieser Einstellung wirklich kein schlechtes Wetter.