Einblick schafft Durchblick – Tag der offenen Tür an der Robert-Franck-Schule

Wozu öffnet man in einem großen Gebäude Fenster und Türen? – Natürlich: Damit Menschen hereinkommen und sehen, was hier geschieht und wie gearbeitet wird. Mit ihnen kommt selbstverständlich noch etwas hinein, nämlich Licht und Luft in Form von Fragen, Wünschen, Ideen und Anregungen. All das ist frischer Wind für eine Schule, die sich zeigen will, weil sie sich mit ihrem Angebot sehen lassen kann.

Seit Wochen schon laufen die Vorbereitungen für diesen Tag. Jetzt sieht es ziemlich bunt aus, wenn die Tür aufgeht. Das Foyer ist voll mit Plakaten, Stehtischen und Infoständen, an den Wänden hängen Bilder und Luftballons, und überall herrscht geschäftiges Treiben. Menschen über Menschen, Begrüßung und Eintauchen in die Möglichkeiten dieses Tages. In der Aula läuft eine Vorstellung des Wirtschaftsgymnasiums und der angebotenen Profile. Was muss ich mitbringen, wie geht das mit den Fremdsprachen, was passiert beim Eintritt in Kursstufe und wie laufen am Ende die Prüfungen? Die Antworten darauf gibt es hier im Überblick; beim Gang durchs Gebäude füllen sie sich dann mit Anschauung und Leben. In Probeunterrichten werden beide Wirtschaftsprofile direkt präsentiert, den Weg dorthin säumen Schauräume für Ergänzungsfächer wie Global Studies und Privates Vermögensmanagement. Dort ein Quiz mit den Fahnen spanischsprachiger Länder, hier Informationen zu den Sprachreisen nach Cádiz und Südengland, nebenan Einblicke in das Programm Europaschule Baden-Württemberg mit einer Vielzahl von Kontakten und Aktivitäten im In- und Ausland: Die Robert-Franck-Schule präsentiert sich an diesem Tag als ein offener und lebendiger Lernort, an dem die enge regionale Bindung ganz selbstverständlich den Blick auf die großen internationalen Kontexte einschließt.

Im Gebäude gibt es noch etliches zu sehen, zu erfahren und – nicht zuletzt! – zu schmecken. Einmal mehr liefert das VABO professionelles Catering mit exotischer Note, die Französischfachschaft backt Crêpes, die SMV und der kommende Abiturjahrgang bringen sich tatkräftig ein. Viele Schülerinnen und Schüler und das Kollegium packen mit an, beantworten Fragen, zeigen Experimente und Arbeitsergebnisse, überall gibt es muntere Gespräche und angeregtes Miteinander. Diese Schule lässt sich über die Schulter schauen.

Die Besucherinnen und Besucher von draußen lassen sich auf das Angebot ein, sie kommen zahlreich und schauen genau hin. Auch einige Ehemalige sind dabei, berichten, fragen, erinnern sich und gehören wieder dazu. Im lebhaften Austausch erfüllt dieser Tag seinen Zweck, denn die Schulgemeinschaft zeigt sich im besten Sinne bei der gemeinsamen Arbeit. Und dank des vorfrühlingshaften Wetters stehen bald auch ganz buchstäblich überall im Haus Fenster und Türen weit offen.