Wenn Ausbildungspartner sich enger vernetzen, profitieren nicht nur sie selbst vom Austausch, sondern in erster Linie ihre Auszubildenden. Die Qualität der Ausbildung ehrlich zu beleuchten und gemeinsam voranzubringen – praxisnah, offen, lösungsorientiert: Darum ging es beim ersten Stammtisch von Ausbilderinnen und Ausbildern für Kaufleute im Bereich Spedition und Logistikdienstleistung mit Abteilungsleiterin Sabine Schröder und dem Schulartverantwortlichen Daniel Stoll von der Robert-Franck-Schule.
Nach einem kurzen Blick auf aktuelle Aktivitäten, etwa den jüngsten Exkursionen, sprach man über die Ausbildungsklassen selbst. Im Einzelnen ging es dabei um Leistungsvermögen, Lernverhalten, Disziplin und Arbeitsorganisation.
Erfreulich ist, dass viele Betriebe bereits wirksame Unterstützungsmaßnahmen etabliert haben. Dazu gehören feste Lernzeiten im Betrieb, interne und externe Nachhilfe, Prüfungsvorbereitungskurse sowie regelmäßige Feedbackgespräche. Deutlich wurde auch: Struktur zählt. Lernzeit wirkt dann, wenn sie mit klaren Aufträgen, Begleitung und Dokumentation verknüpft ist.
Ein weiteres Gesprächsthema war die gezielte Förderung von Fachsprache im Ausbildungsalltag: Besonders hilfreich für Auszubildende sind demnach die konsequente Nutzung der Fachterminologie, immer wieder kurze Fachsprach-Checks und insgesamt eine noch deutlichere Verbindung von Praxis und Prüfungsanforderungen.
Das Fazit: In diesem Format findet konstruktiver Dialog auf Augenhöhe statt. Schule und Betriebe ziehen an einem Strang, um Motivation, Fachkompetenz und Prüfungsreife nachhaltig zu stärken. Die positive Resonanz motiviert – Runde zwei ist bereits in Planung.







