April 2017:

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Schule des Landkreises Ludwigsburg

 

Robert-Franck-Schule Ludwigsburg
Römerhügelweg 53
71636 Ludwigsburg
Tel. +49 7141 4449-300
Fax +49 7141 4449-399
Mail: info@rfs-lb.de

Geschichte der Robert-Franck Schule

"Der Kaufmann von heute muss über eine allgemeine Bildung verfügen, welche über das gewöhnliche Niveau hinausgeht, denn nur dann ist er in der Lage, sei er Geschäftsherr oder Angestellter, bei dem scharfen lokalen, nationalen oder internationalen Wettbewerb sich eine gesicherte Position zu erringen und zu erhalten".

Unser Namensgeber Dr. Robert Franck

Dr. h.c. Robert Franck 1857 - 1939


Biographie

Zichorienfabrik
Abfahrt von Murrhardt nach Ludwigsburg

Robert Franck wurde am 16. Juli 1857 in Rietertal bei Vaihingen an der Enz geboren.

Sein Vater: Wilhelm Franck, 1828 – 1892
Seine Mutter: Lisette Franck, 1834 – 1867

Robert Franck war der Enkel von Johann Heinrich Franck, der  1828 in Vaihingen seine erste kleine Zichorienfabrik (Bitterstoffe für Kaffeeersatz) errichtete.

Robert Franck besuchte zuerst die Volksschule in Enzweihingen, anschließend die Lateinschule in Vaihingen und machte schließlich seinen Abschluss an der Oberrealschule in Ludwigsburg.

Wichtige Stationen im Lebensweg

  • 1877
    Eintritt in die Zichorien-Korn-Kaffee-Fabrik in Ludwigsburg, die er maßgeblich zum internationalen Konzern ausbaut
  • 1887
    Hochzeit mit Martha Seeger. Seine Ehefrau entstammte der seit 1764 in Murrhardt ansässigen Tuchmacherfamilie Seeger. Ihr Vater, Generalarzt Albert von Seeger in Ludwigsburg, war gebürtiger Murrhardter

  • 1897
    Erwerb des Anwesens Hohenstein

  • 1907
    Fertigstellung der Villa Franck, die fortan als Ferien- und Zweitwohnsitz genutzt wurde.

Durch den großen wirtschaftlichen Erfolg der Firma Franck errang er eine wichtige gesellschaftliche Stellung. Den Titel  „Geheimer Kommerzienrat“ (ein Ehrentitel, der nach erheblichen „Stiftungen für das Gemeinwohl“ an Persönlichkeiten der Wirtschaft verliehen wurde) erhielt er 1916.

Das soziale Engagement Robert Francks und seiner Gattin Martha war herausragend und zeugt von beispielloser Großzügigkeit und großer Verdienste um das Wohl der Stadt. Durch ideelle und materielle Förderung, sowie tatkräftige Unterstützung wurden zahlreiche gemeinnützige Projekte umgesetzt, wie z. B.

- Bau des Erholungsheimes der Karl-Olga-Schwestern
- Unterstützung des Kindergartens Murrhardt
- Einrichtung eines Lazaretts zu Beginn des I. Weltkriegs
- Bau des Murrhardter Krankenhauses
- Ehrenmal am Feuersee
- Bau der Stadthalle Murrhardt (Spende: 1 Mio. Goldmark)

  • 1924
    Robert Franck wurde an seinem 67. Geburtstag das Ehrenbürgerrecht der Stadt Murrhardt verliehen. Die Aufgaben des städtischen Wohlfahrtsausschusses wurden durch ihn wesentlich erleichtert. Die Not vieler Witwen, Waisen und sozial Schwacher konnte Dank seiner finanziellen Hilfe gelindert werden.

  • 26. Januar 1939: Robert Franck stirbt im Alter von 81 Jahren

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